Auf die Länge kommt es an

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Diesen Artikel widmen wir dem besten (Kleider)Stück des Mannes – und zwar dem Anzug. Denn wer darin eine gute Figur machen möchte, der sollte so manche Regeln beachten – schließlich kommt es in Sachen perfekter Sitz sehr wohl auf die richtige Länge an. Zu kurz dürfen sie nämlich nicht sein – weder die Ärmel noch die Hosen und auch nicht die Krawatten. Man möchte ja nicht aussehen, als wäre man aus seinen Sachen herausgewachsen. Doch vielen Männern fällt es beim Anzugkauf schwer, die richtigen Längen zu bestimmen – deshalb kann eine professionelle Beratung hier nie schaden. Wir von Dietmar Haas schaffen Abhilfe.

Der perfekt sitzende Anzug von heute weißt immer noch altbewährte, klassische Schnitte auf. Die zeitlose, figurbetonte Anzugsform ist für jeden Anlass die Richtige und lässt den Träger nie „underdressed“ wirken. Die passende Größe ist dabei ausschlaggebend – und einige Faustregeln helfen dabei, das ideale Hemd, Ober- und Unterteil zu finden:

1. Das Jackett

Das Jackett sollte die obere Hälfte des Körpers bedecken, wobei die Ärmel bis zu den Handgelenken reichen. Die Hemdenknöpfe oder -manschetten sollten etwa einen Zentimeter unter dem Saum hervorstehen. Wichtig ist auch der passende Schnitt an den Schultern, dem Rücken und der Taille. An letzterer kann es ruhig ein wenig schmäler sein, wohingegen im Brustbereich gerne ein bisschen Spielraum sein darf. Oft sind es wirklich nur Nuancen, die über ein perfekt sitzendes Oberteil entscheiden, grundsätzlich gilt aber: „Je weniger Falten desto besser.“

2. Die Anzughose

Neben dem Jackett sollte natürlich auch die Anzugshose gewissen Ansprüche gerecht werden. Sie sollte niemals zu groß gewählt werden – die Länge der Hose ist abhängig vom jeweiligen Schnitt und Stil des Anzugs. Die klassische Anzugshose weißt einen eher weiten Schnitt auf, wird etwas länger getragen und darf bis zum Schuhabsatz reichen. Eine eng geschnitten Hose wird hingegen nur bis zur Hälfte der Fernsehknappe getragen.

3. Das Hemd

Um herauszufinden, ob das Hemd die richtige Länge hat, kommt ein bisschen Bewegung ins Spiel. Hier darf man(n) sich recken und strecken, mit den Armen rudern und sonstige Dehnübungen machen (ok, so manche Yoga-Pose ist dann doch übertrieben …). Wenn das alles frei möglich ist und das Hemd dabei auch nicht aus der Hose rutscht, sitzt das Hemd perfekt. Beim Ärmel heißt es übrigens: So lange, dass die Manschette bei locker hängenden Armen bis etwas über den Daumenansatz der Hand hinausreicht. Um dem Outfit den letzten Schliff zu geben, fehlt schließlich nur noch die passende Krawatte.

4. Die Krawatte

Zu guter Letzt darf auch die Krawatte nicht zu kurz sein. Sie hat die richtige Länge, wenn ihre Spitze die Gürtelschnalle leicht bedeckt. Damit das bei jeder Statur gut klappt, gibt es Krawatten nebenbei bemerkt auch in Überlänge und wem sie zu lang ist, der hilft sich mit einem Krawattenknoten wie dem „doppelten Windsor“, denn der benötigt etwas mehr Stoff.

Wir beraten Sie gerne bei der Suche nach dem idealen Anzug für jeden Anlass – und sorgen dafür, dass dieser auch perfekt sitzt.

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