Anzug – welcher Stoff?

welcher anzugstoff

Heute werden sehr viel leichtere Stoffe als früher verarbeitet, als die Büros noch wenig bis gar nicht beheizt wurden. Es sollte bedacht werden, wo der Anzug getragen wird. Ob im kalten Norden oder im milden Süden: so oder so, der beste Anzugsstoff ist die reine Schurwolle.

Kein anderes Material fällt derart elegant – und ist dabei so unempfindlich. Schurwolle ist ein guter Wärmeisolator; die Körperwärme entweicht nur wenig. Umgangssprachlich heißt es deshalb, dass Wolle gut „wärmt“, obwohl Wolle von sich aus hauptsächlich nur die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert.

Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wolle ist sehr farbbeständig und schwer entflammbar. Sie brennt nicht, sondern verkohlt nur. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion – aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch.

Die Bezeichnungen wie „Super 100“, „Super 120“ etc. findet man auf jedem Anzug aus Schurwolle. Es bezeichnet die Feinheit des versponnenen Wollgarns, z.B. Super 100 bedeutet: 100 Meter des Garns wiegen 1 Gramm. Und Super 120 bedeutet: 120 Meter des Garns wiegen 1 Gramm. Je höher die Zahl, desto feiner das Garn.

Anzüge aus Schurwoll-Mix sind stabil, knitterarm, strapazierfähig und haben einen weichen Griff. Der geringe Elasthananteil bei schmalen Anzügen garantiert eine bequeme Passform und ist eine willkommene Ergänzung.

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