Der Baumwoll-Anzug: Ein Sommer-Klassiker ist zurück!

Sommer Klassiker Anzug

MONOTONIE IM ANZUG BEI 30 GRAD

Der Klimawandel legt an Tempo zu. In Österreich ist die Temperatur seit 1980 um 2 Grad gestiegen. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten.
Früher Feierabend, weil das Thermometer über 30 Grad anzeigt – das kann der Arbeitgeber gewähren, muss er aber nicht. Ein Recht darauf hat kein Beschäftigter. Und wer einfach frei macht ohne Erlaubnis, riskiert zumindest eine Abmahnung. Die Arbeitsleistung muss auch bei höheren Temperaturen erbracht werden.

Hier stellt man(n) sich die Frage, ob ein Anzug bei immer tropischer werdenden Temperaturen noch zeitgemäß ist.

Wer in den warmen Monaten einmal nach Italien gereist ist, wird selbst bei Affenhitze „korrekt“ angezogene Herren bemerken. Ein Sommeranzug ist die ultimative Umsetzung von persönlichem Stil und Kleiderordnung. Noch immer gilt: „Der richtige Anzug für Bankkaufleute, Makler oder Anwälte sollte dunkle Grau- und Blautöne aufweisen“.

Ausnahme gilt aber für heiße Sommertage beim Baumwollanzug: Olivfarben, Dunkelblau und Beige sind erlaubt.

Tatsächlich sind Baumwollanzüge wieder im Kommen, sie wirken mediterran und lassen sich ebenso leger wie elegant tragen.

Baumwolle trägt sich im Sommer angenehm kühl. Die typischen Baumwollanzüge haben aber den großen Nachteil, dass sie schnell „edel“ knittern. Man(n) nimmt aber wegen des luftigen Tragegefühls der Baumwolle diesen Nachteil in Kauf.

Neu in der DietmarHaas Kollektion für den Sommer 2018 ist die Verarbeitung von „nachhaltiger“ Baumwolle für diese leichten Sommeranzüge. Baumwolle ist ein nachwachsender Rohstoff und biologisch abbaubar. Im Baumwollanbau verdienen geschätzt rund 200 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt. In den letzten 30 Jahren hat sich sehr viel in den Anbaumethoden geändert. Das betrifft den Wasserverbrauch, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und soziale Belange. Es gibt auch nicht die eine „normale, konventionelle“ Baumwolle. Kontrolliert biologischer Anbau ist nur eine Form verantwortungsvoller Landwirtschaft. Diese Aspekte fließen alle in den Bereich „Nachhaltigkeit“ hinein. Nachhaltigkeit ist sehr von der jeweiligen Region abhängig, in der die Baumwolle angebaut wird. Ein Land mit sehr entwickelter Agrarforschung hat andere Voraussetzungen als ein Entwicklungsland. Das Geschäft mit „fair produzierten und gehandelten“ Produkten ist ein gigantischer Markt und sehr unüberschaubar geworden.

Wie bei allen Lifestyle-Fragen ist eben auch die Wahl des Anzug-Stoffes eine Frage des Geschmacks, der Einstellung und der finanziellen Mittel. Wer es besonders luftig und sportlich liebt, bevorzugt Baumwolle und Leinenstoffe.

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